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Tipps & Tricks



Zur Verlegung

Wichtig: 
Eine Prüfung der Elemente ist unbedingt vor Verlegung und bei Tageslicht auf erkennbare Fehler, Schäden, Farbe sowie Struktur erforderlich. 
Bereits verlegte Ware ist von Reklamationsansprüchen ausgeschlossen

  • Scheinfugen oder Risse im Estrich müssen bei vollflächiger Verklebung und auch bei schwimmender Verlegung unbedingt kraftschlüssig verbunden werden. Z. B. mit Ausgießen mit Kunstharz
  • Die Pakete dürfen erst unmittelbar vor Verlegung geöffnet werden.
  • Optimale Verlegetemperatur ist 18 Grad Celsius
  • In den Wintermonaten sollen die zu verlegenden Elemente im ungeöffneten Originalpack der Verlegertemperatur von ca. 18 Grad angepasst werden
  • Bei schwimmender Verlegung müssen bei Raumlängen bzw. Raumbreiten über 5 m Dehnungsfugen eingebaut werden.
  • Bei schmalen Flurbereichen immer auf eine längslaufende Verlegerichtung achten
  • Bei L-,T-, oder U-förmigen Grundrissen ist eine vollflächige Verklebung vorzuziehen. Hierbei die spezielle Verklebeanweisung beachten.

Vorbeugende Maßnahmen zur optischen Erhaltung von geölten Böden

  • Stuhl– und Tischfüße durch Filzgleiter schützen
  • Das Einwirken von spitzen Gegenständen meiden
  • Flüssigkeiten die auf den Boden gelangt sind möglichst rasch aufnehmen.
  • In Eingangsbereichen wie Haustür- od. Terrassenbereich Fußmatten zur Schmutzaufnahme auslegen
  • Mit einem Staubmop zwischendurch den lose aufliegenden Staub aufnehmen
  • regelmäßiges Auffrischen der Öloberfläche durch Hain Pflegebalsam

 Kleine Reparaturen leichter gemacht

  • Die zu reparierenden Stellen mit Stahlwolle und Schleiffies In Faserrichtung ausschleifen evtl. mit Schleifpapier Korn 320 Feinschleifen
  • Schleifstaub entfernen mit leicht angefeuchtetem Lappen
  • Ölauftrag mittels Tuch, bei größeren Flächen mit Pinsel oder Rolle
  • Einige Minuten einwirken lassen und Ölüberschuß mit einem trockenem, sauberen Baumwolltuch abnehmen.
  • Nach dem trocknen Fläche mit einem nicht fasernden Tuch auspolieren
  • Helle Farbunterschiede (Flecken) sind normal und gleichen sich mit der Zeit wieder an.
  • Wenn mit einem Scheuerschwamm gearbeitet wurde um stärkere Verschmutzungen zu entfernen entstehen helle Scheuerflecken Diese müssen mit ein paar Tropfen Pflegeöl nachbehandelt werden.
  • Warnhinweis: Öl trocknet oxidaktiv d.h. hier entwickelt sich Wärme. In Verbindung mit brennbaren Stoffen wie Textilien oder Holzstaub Kann ein Wärmestau entstehen der unter Umständen zur Selbstentzündung führen kann. Ölgetränkte Tücher min. 24 Stunden im Freien einzeln und glatt zum Trocknen aufhängen, anschließend können diese entsorgt werden.

Behandlung vergrauter oder verschmutzter Öloberflächen

Die vergraute oder verschmutzte Fläche mit Intensivreinigermischung reinigen. Dabei die Wischtücher immer in einem separaten Wasserbehälter auswaschen.
 Einige Stunden gut trocknen lassen und dann mit Pflegeöl nachölen. Dazu das Pflegeöl am besten aufsprühen und mit einem fusselfreien Baumwolltuch in das Holz einmassieren, Ölpfützen vermeiden.
 Nach dem Ölen sollte die Fläche ca. 1 Tag möglichst nicht begangen werden. Mit der Nassreinigung sollte man einige Tage abwarten und dann mit Seifenwasser laut Pflegeanweisung wischen.

Wir empfehlen eine erste Nachpflege mit Pflegeöl in stark strapazierten Bereichen bereits nach ca. 8-10 Wochen, danach ca. alle 6 Monate oder je nach Bedarf.

Wir weisen nochmals darauf hin, dass leichte Vergrauungen bei Hölzern durch das Zusammenwirken von Feuchtigkeit und UV-Einwirkung entstehen und deshalb gewissermaßen naturgegeben sind. Allerdings kann durch die „anfeuernde“ Wirkung des Pflegeöls dieser Effekt deutlich reduziert werden, d. h. die Holzfarbe kommt wieder besser zur Geltung.


Renovierung verschmutzter Öloberflächen

Intensivreiniger mit warmen Wasser mischen und auf die verschmutzen Flächen auftragen, einwirken lassen und das Schmutzwasser mit einem Putzlappen aufwischen. Dabei den Putzlappen in einem zweiten Eimer mit klarem Wasser auswaschen. Bei sehr hartnäckigen Flecken kann auch mit einer Bürste oder einem Scheuerschwamm nachgeholfen werden.
 Danach muss der Boden gut trocknen (am besten mehrere Stunden oder über Nacht).
 Sollte der Boden auch nach der intensiven Grundreinigung noch verkratzt und unansehnlich wirken, können diese Stellen auch mit einem Schleifgitter oder einem Schleifvlies bearbeitet werden.
 Auf den trockenen Boden nun das Pflegeöl mit einem fusselfreien Lappen auftragen oder per Sprayflasche aufsprühen und gut einarbeiten. Bei stark abgenutzten Böden kann ein zweimaliger Ölauftrag erforderlich sein.
 Nach dem Ölen sollte die Fläche ca. 1 Tag möglichst nicht begangen werden. Mit der Nassreinigung sollte man einige Tage abwarten und dann mit Seifenwasser laut Pflegeanweisung wischen.

Glanzgrad bei geölter Oberfläche

Grundsätzlich ist festzustellen, dass unsere geölten Oberflächen herstellungsbedingt einen hohen und nicht immer gleichmäßigen Glanzgrad aufweisen. Erfahrungsgemäß ist ein höherer Glanzgrad kein Grund zur Besorgnis, da dieser lediglich einen geringen Ölüberschuss darstellt, der durch Sauerstoff und feuchtes Wischen rasch abgebaut wird. Dadurch erreicht der Boden spätestens nach einigen Monaten seinen typischen matten oder stumpfen Glanz. 
Ebenfalls kann durch die Verwendung von weißer oder farbloser Spezialseife noch der Farbton verändert werden. Ein Grauton entsteht in beiden Fällen, da dies durch die alkalische Reaktion der Seife ausgelöst wird (Seife = Lauge).
 Die Fläche könnte auch durch Verwendung eines grünen Pads künstlich mattiert werden, müsste aber anschließend nochmals mit Pflegeöl nachbehandelt werden. Wir empfehlen diese Methode normalerweise nicht, da sie eine künstliche Abnutzung darstellt.